Die Symptome einer Salmonelleninfektion

Unter Salmonellen werden Bakterien verstanden, die der Art “Salmonella enteritidis” angehören. Gelangen diese in den Verdauungstrakt einer Person, kommt es zu einer Salmonelleninfektion. Die Salmonellen vermehren sich nämlich sehr schnell auf ungekühlten Lebensmitteln und gelangen meist durch schlechte Hygiene in der Küche in das Essen. Auch eine Infektion von Mensch zu Mensch ist möglich. Daher kann eine Salmonelleninfektion in erster Linie durch Hygienemaßnahmen vorgebeugt werden.

Die Symptome einer Infektion durch Salmonellen

Nach der Ansteckung dauert die Inkubationszeit fünf bis 72 Stunden. Doch meist treten die Symptome innerhalb von 12 bis 36 Stunden auf.

Da die Infektion zu einer Entzündung des Dünndarms führt, bekommen die Betroffenen starken Durchfall, sowie Übelkeit und Erbrechen. Der Durchfall ist meist begleitet von starken Bauchkrämpfen sowie durch eine Beimischung aus Blut und Schleim. Als typisch für eine Salmonellen-Erkrankung werden daneben eine gelb-grau belegte Zunge sowie eine Bradykardie angesehen.

Eine geschwollene Milz gehört ebenfalls zu den Symptomen sowie ein Hautausschlag auf dem Bauch. Eine Infektion durch Salmonellen kann jedoch sogar unbemerkt bleiben. Dies ist der Fall bei Menschen mit besonders starkem Abwehrsystem. In diesem Fall spricht man von der sogenannten stillen Infektion. Dabei bleiben die Betroffenen beschwerdefrei oder bekommen nur leichte Symptome, wie zum Beispiel Verdauungsprobleme.

Bei erwachsenen Menschen klingen die Symptome von Salmonellen innerhalb von paar Tagen meistens ab. Doch sie bleiben weiterhin ansteckend, und zwar noch ungefähr einen Monat lang. Bei Menschen mit schwächerem Abwehrsystem ist dies jedoch nicht der Fall. Diese können nämlich bis zu einem Jahr oder länger ansteckend bleiben. Daneben verläuft hier die Krankheit sehr oft nicht so einfach wie bei erwachsenen Menschen mit einem guten Abwehrsystem.

Komplikationen bei Salmonelleninfektion

Zu den Menschen mit einem schwächeren Abwehrsystem gehören in erster Linie Säuglinge und Kinder. Ältere Menschen sind bei einer Salmonelleninfektion ebenfalls besonders gefährdet, sowie Menschen mit chronischen Krankheiten, die durch ein geschwächtes Immunsystem gekennzeichnet sind. In der Schwangerschaft können Salmonellen eine Frügeburt auslösen.
Wenn die Erreger in die Blutbahnen gelangen, führt dies meist zu schweren Krankheitsverläufen. Bei Menschen mit vorgeschädigten Nieren kann ein Nierenversagen die Folge sein. Gelenks- und Knochenentzündungen, Hirnhaut- und Herzinnenhautentzündungen und selbst Harnwegsinfektionen können die Folge sein.

Sehr selten kann es zu der sogenannten Salmonellen-Sepsis kommen. Für diese sind Schüttelfrost, sowie hohes Fieber typisch. Die Salmonellen-Sepsis führt zum Kreislaufkollaps und zum Versagen verschiedener Organe. So kann eine Salmonelleninfektion manchmal sogar tödlich enden. Daher sollte bei einem Verdacht auf Salmonelleninfektion sofort ein Arzt aufgesucht werden. Insbesondere wenn die Vermutung auf Salmonelleninfektion bei älteren Menschen oder kleinen Kindern liegt.

Chronische Blasenentzündung Symptome und Ursachen

Unter einer chronischen Blasenentzündung wird eine Blasenentzündung verstanden, die innerhalb von einem halben Jahr zweimal aufgetreten ist. In Deutschland leiden ungefähr 5 bis 10% der Frauen unter einer chronischen Entzündung der Blase. Alles, was Sie darüber wissen sollten und welche Behandlungsmethode es gibt finden Sie in diesem Artikel.

Welche Symptome und Beschwerden entstehen bei einer chronischen Blasenentzündung?

Die Beschwerden und Symptome bei einer chronischen Blasenentzündung sind genau dieselben wie bei einer ganz normalen Harnwegsinfektion. In der Regel treffen dann bei Patienten Krämpfe in der Harnblase und Schmerzen am Schambein aus. Die Blasenentleerung fällt meistens ziemlich schwer und es entsteht ein Brennen und auch Schmerzen beim Wasserlassen. An der Harnblase können Krämpfe entstehen und auch eine Ausscheidung von eitrigem Harn ist möglich. Im Urin kann Blut sein und auch das Fieber gehört zu den typischen Symptomen und Beschwerden die Menschen haben, wenn Sie unter einer chronischen Blasenentzündung leiden.

Ursachen für chronische Blasenentzündungen

Meistens verursachen Darmbakterien eine chronische Harnwegsinfektion. In den meisten fällen entsteht die Blasenentzündung durch eine Neuinfektion aber manchmal auch dadurch, dass die alte Infektion noch nicht vollständig geheilt wurde. Weil Frauen eine kürzere Harnröhre als Männer haben, entstehen bei Frauen häufiger chronische Blasenentzündungen als bei Männern. Die eigentliche Ursache wodurch die chronische Blasenentzündung entstehen sind aber oft Probleme in der Blaseninnenwand. Hier ist nämlich eine sogenannte GAG-Schicht (GAG=Glykosaminoglykane) die sehr empfindlich ist, sobald Sie einmal beschädigt wurde.

Behandlung von einer chronischen Blasenentzündung

Für die Behandlung kommen entweder ganz normale Antibiotika oder schmerzstillende Medikamente zum Einsatz falls keine anderen Krankheiten oder strukturelle Veränderungen in den Harnwegen vorhanden sind. Dabei ist es besonders wichtig die Antibiotika nicht schon zu früh abzusetzen und das auch noch, wenn die Entzündung bereits abgeklungen ist. Durch eine Urinprobe lässt sich vom Arzt prüfen, ob noch Erreger vorhanden sind oder ob die schon abgestorben sind. Falls aber die GAG-Schicht defekt ist, reichen ganz normale Medikamente gegen eine Blasenentzündung nicht aus. Dafür werden dann ganz spezielle Medizinprodukte benötigt, um die Blaseninnenwand zu behandeln und wieder zu stärken. Hierbei bildet sich dann zwischen Urin und Blasenwand eine schützende Wasserschicht.

Blasenentzündung bei Kindern

Die Blasenentzündung bei Kindern hat verschiedene Symptome und ein Symptom ist, dass der Urin sehr schlecht riecht. Außerdem verursachen Wasserlassen und Harndrang Schmerzen und die Kinder müssen häufiger Wasserlassen.

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